Intensivtransport-Hubschrauber Sauerland Intensivtransport-Hubschrauber Sauerland Intensivtransport-Hubschrauber Sauerland
24 h/Tag Rettung aus der Luft

NOTFALLMEDIZIN FÜR DIE REGION

In einer Zeit, in der sich durch den demografischen Wandel und die Neustrukturierung der medizinischen Versorgung neue Herausforderungen für eine adäquate medizinische Versorgung der Bevölkerung auf dem Land ergeben, setzt sich der Förderverein LUFTRETTUNG SAUERLAND e.V. für den Betrieb eines 24-Stunden Intensivtransport-Hubschraubers (Dual-Use) am Standort Meschede im Hochsauerlandkreis ein.

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Notfallrettung

Mit der LUFTRETTUNG SAUERLAND erhielten Schwerverletzte rund um die Uhr schnellen Zugang zu regional und überregional zertifizierten Traumazentren.

Intensivtransport

Mit der LUFTRETTUNG SAUERLAND würde den regionalen Krankenhäusern ganztägig eine schnelle Verlegung kritischer Patienten in Spezialkiniken möglich.

Windenrettung

Mit der LUFTRETTUNG SAUERLAND würde das Absetzen von Rettungskräften sowie das Winchen von Verunglückten aus schwer zugänglichen Lagen möglich.

Neugeborenentransport

Neugeborene und Kinder könnten mit der LUFTRETTUNG SAUERLAND 24 h/Tag innerhalb kürzester Zeit in Perinatalzentren und Kinderkliniken geflogen werden.

Informationen zum Projekt und Personal

Aktuelle medizinische und ökonomische Forschungsergebnisse und internationale Behandlungs-Leitlinien stellen die moderne notfallmedizinische Versorgung der Bevölkerung vor neue Herausforderungen: Enge zeitliche Behandlungsfenster, die für das Überleben und die spätere Lebensqualität von Notfallpatienten von enormer Bedeutung sind sowie die zunehmende Zentralisierung medizinischer Spezialkliniken setzen für eine optimale Patientenversorgung ein schnelles und effektives arztgestütztes Rettungssystem voraus. Um auch der Landbevölkerung des Sauerlandes im Notfall ganztägig einen national vergleichbar guten Zugang zur medizinischen Maximalversorgung zu gewährleisten, setzt sich der Förderverein LUFTRETTUNG SAUERLAND e.V. für den Betrieb eines Intensivtransport-Hubschraubers (Dual-Use) am Flugplatz Meschede-Schüren im Hochsauerlandkreis ein, der 24 h/Tag und nahezu wetterunabhängig für die Notfallrettung und Intensivtransporte verfügbar wäre und damit den bodengebundenen Rettungsdienst um ein wichtiges, positives Strukturmerkmal ergänzte. Gemeinsam mit den Kommunen, regionalen Krankenhäusern und bestehenden Luftrettungszentren möchten wir so zur Verbesserung der notfallmedizinischen Versorgung der Bevölkerung des Sauerlandes beitragen.

Auf dem geplanten Intensivtransport-Hubschrauber würden ausschließlich sehr erfahrene und bestens qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingesetzt werden: Die Hubschrauberpiloten kämen aus der zivilen und militärischen Hubschrauber-Luftfahrt mit langjähriger Erfahrung im Tag- und Nachtflug. Sie würden zusammen mit dem Hubschrauber von der erfahrenen HeliJet Charter GmbH aus Dortmund gestellt werden. Das medizinische Personal würde sich in der gemeinnützigen LUFTRETTUNG SAUERLAND gGmbH formieren. Alle Rettungsassistenten und Notfallsanitäter wären seit mindestens fünf Jahren hauptamtlichim bodengebundenen Rettungsdienst tätig einen Intensivtransportkurs (DIVI) vor. Die Hubschrauber-Notärzte würden Fachärzte für Anästhesiologie sein, die als Intensivmediziner und Notärzte tätig und speziell in der Notfall- und Schwerverletzenversorgung qualifiziert sind (z.B. ALS®, ETC®, ATLS®, PHTLS® sowie DIVI Intensivtransport).

Schnelle Hilfe rund um die Uhr

Für eine weitere Verbesserung der notfallmedizinischen Versorgung im Sauerland.

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Medizinische Hintergründe zum Projekt

In der Notfallmedizin ist Zeit der alles entscheidende Faktor: Erleidet ein Mensch zum Beispiel einen Herz-Kreislaufstillstand durch Kammerflimmern (VF), zählt für das Übeleben des Patienten jede Minute. Denn ohne eine suffiziente Reanimation des Patienten reduziert sich die Chance einer erfolgreichen Defibrillation (elektrische Schockabgabe) um 10 - 12 % pro Minute. Allgemein für den Herzinfarkt gilt, dass in Europa derzeit noch ⅓ aller Betroffenen vor Erreichen eines Krankenhauses versterben. Das rasche Erkennen, die frühe Reanimation und Defibrillation sowie die schnelle kardiologische und intensivmedizinische Weiterbehandlung sind daher die wichtigsten Glieder der Überlebenskette [Fachinfo 1 | 2 | 3 ]. Ebenso gilt es, Schwerverletzte auf dem schnellsten Wege in ein regional oder überregional zertifiziertes Traumazentrum (TraumaNetzwerk der DGU) zu transportieren, sei es direkt von der Unfallstelle oder sekundär vom erstversorgenden Krankenhaus aus. Entsprechende Kliniken sind jedoch von vielen Orten des Sauerlandes aus nur über den Luftweg in einem adäquaten Zeitfenster zu erreichen [Fachinfo 1 | 2 ]. Bei Schlaganfallpatienten haben wir eine ähnliche Situation. Auch diese müssen ohne Verzögerung notärztlich in Krankenhäuser gebracht werden, die eine spezielle Schlaganfall-Behandlungseinheit (Stroke-Unit) auf ihrer Intensivstation vorhalten, da auch hier die Zeit bis zur Einleitung der ursachenbehebenden Therapie über die Folgeschäden und damit die spätere Lebensqualität des Patienten entscheidet. - Eine Zahl, die dies verdeutlich sind 1,9 Millionen Nervenzellen, die pro Minute bei einem Schlaganfall zugrunde gehen. - Neuesten Studien aus dem Frühjahr 2015 zufolge, wird bei einem Teil der Patienten (ca. 5 - 10 %) eine schnelle Weiterverlegung in ein Neurozentrum mit einer Neuroradiologie notwendig, um große Blutgerinnsel mit Spezialkathetern aus den Hirnarterien entfernen zu können. Für eine optimale Versorgungsstruktur ist hierzu ganztägig eine schnelle und schonende Möglichkeit des Intensivtransportes, wie ihn die Luftrettung bietet, unabdingbar [Fachinfo 1 | 2 | 3 | 4]. Ein weiteres Beispiel für einen schnellen, arztbegleiteten Transport ist die Verlegung von Neugeborenen. Hier kann durch Vorliegen einer Frühgeburtlichkeit oder aufgrund anderer Indikationen ein rascher Inkubator-Transport in eine Spezialklinik mit einer Neugeborenen-Intensivstation (Perinatalzentrum) notwendig sein [Fachinfo 1 ]. Genauso sollte bei Kindernotfällen eine Kinderklinik Tag und Nacht schnell zu erreichen sein.

Wie die unten aufgeführten Grafiken der nächstgelegenen Hubschrauber-Standorte zeigen, werden Rettungs- und Intensivtransporthubschrauber zu Einsätzen im Sauerland derzeit aus Nachbarregionen angefordert. Gerade nachts ist das Sauerland dabei als ländliche Region im nationalen Vergleich deutlich benachteiligt, da überregionale Traumazentren und Kliniken der Maximalversorgung bodengebunden nicht ausreichend schnell (bei Schwerverletzten bspw. innerhalb von 30 Minuten [Fachinfo 1 ]) erreicht werden können -wie es in Großstädten und deren Randgebieten möglich ist- und Hubschrauber beträchtliche Anflugzeiten haben.

Vor diesem Hintergrund setzen wir uns mit dem Förderverein LUFTRETTUNG SAUERLAND e.V. für den Betrieb eines Tag und Nacht verfügbaren Intensivtransport-Hubschraubers (Dual-Use) ein, der der Landbevölkerung und den zahlreichen Gästen des Sauerlandes ganztägig einen national vergleichbaren Zugang zur medizinischen Maximalversorgung ermöglicht und für Krankenhäuser der Region 365 Tage im Jahr schnelle und qualifizierte Verlegungsflüge kritischer Intensivpatienten übernimmt. Damit möchten wir die notfallmedizinische Struktur-Qualität der Region steigern, das Leistungsspektrum erweitern sowie zu einer Optimierung der rettungsdienstlichen Hilfsfristen und Verkürzung der Prähospitalzeiten von vital-gefährdeten Notfallpatienten beitragen.

Wichtig ist dabei zu sehen, dass die LUFTRETTUNG SAUERLAND in der notfallmedizinischen Versorgung nicht in Konkurrenz mit den bodengebundenen Rettungsdiensten oder den verantwortlichen primären Rettungshubschraubern stünde, sondern die bestehenden Strukturen optimal ergänzen würde. In NRW sind Einsatzmöglichkeiten von Intensivtransporthubschraubern beispielsweise: intensivmedizinische Transportflüge | sonstige medizinische Transporte über weite Distanzen sowie Spezialtransporten (z.B. ECMO- oder Inkubator-Transporte) | Rettungsflüge bei Nichtverfügbarkeit eines primären Rettungshubschraubers | Rettungsflüge bei schnellerem Eintreffen am Einsatzort als der bodengebundene Notarzt | Flüge, bei denen ein primärer Rettungshubschrauber ungeeignet ist (z.B. Gewichts- oder Platzgründe) | Rettungseinsätze und Patientenverlegungen, bei denen der bodengebundene Rettungsdienst (Rettungswagen und Notarzt) über 120 Minuten außerhalb seines Gebietes sein würde [Grundlage: Regelung zum Einsatz von Luftfahrzeugen im Rettungsdienst, RettG NRW ]. Damit wäre die Stationierung eines Intensivtransporthubschraubers am Standort Meschede ein zukunftsweisendes Konzept zur weiteren Verbesserung der notfallmedizinischen Versorgung der Bevölkerung des Sauerlandes.

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Gesichter zur Initiative LUFTRETTUNG SAUERLAND

Markus Hennecke, Rettungsassistent im HSK: "Das Sauerland braucht einen Hubschrauber, der der Bevölkerung und den regionalen Krankenhäusern 24 Stunden am Tag zur Verfügung steht."

Markus Hennecke

Dr. med. Bettina Siepe D.E.S.A., Notärztin im HSK: "Zeiten bis zum Eintreffen am Einsatzort und Erreichen einer geeigneten Klinik müssen vor allem nachts in ländlichen Gebieten weiter reduziert werden, um das Überleben von Notfallpatienten zu verbessern."

Dr. med. Bettina Siepe

Stefan Schulte, Rettungsassistent im Hochsauerlandkreis: "Bei Kindernotfällen müssen wir rund um die Uhr die umliegenden Kinderkliniken und Neugeborenenzentren schnell erreichen können."

Stefan Schulte

Kontakt und Spendenmöglichkeiten

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